Mai 6, 2012
Frankfurt fördert konsequent Gewaltschutz

„Gewaltschutz ist ein elementares gesellschaftliches Aufgabengebiet – daher fördern wir in Frankfurt auch bei angespannter kommunaler Haushaltslage Projekte des Gewaltschutzes kontinuierlich “, so die frauenpolitische Sprecherin der Grünen im Römer, Ursula auf der Heide, anlässlich der Fach- und Festveranstaltung am 7. Mai 2012 in der Fachhochschule Frankfurt zum 10jährigen Bestehen des Gewaltschutzgesetzes.
„Es war ein wichtiger Erfolg grüner Regierungsbeteiligung auf Bundesebene, dass am 1.1.2002 das Gewaltschutzgesetz in Kraft trat. Durch das Gesetz hat sich die Situation für Frauen, die Gewalt in ihrer eigenen Wohnung oder in ihrer Partnerschaft erleben müssen, erheblich verbessert. Gewalt wird nicht mehr nur als Privatangelegenheit angesehen, sondern es gilt ganz klar: Wer schlägt, muss gehen. Jedoch zeigen entsprechende Studien, dass noch viel zu tun bleibt. Von Gewalt in den Familien sind immer auch die Kinder betroffen und Gewalterfahrungen in der Kindheit führen leider oft zu Gewalt im Erwachsenenalter. Es darf deshalb keinesfalls in den Anstrengungen nachgelassen werden, erfolgreiche Interventionsstrategien und Beratungsangebote abzusichern und weiterzuentwickeln“, so auf der Heide weiter.
„Die schwarz-grüne Koalition in Frankfurt am Main handelt hier trotz angespannter Haushaltslage konsequent. In der Umsetzung der „Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern“ bildet der Gewaltschutz einen entsprechenden Schwerpunkt und CDU und GRÜNE haben zum Haushalt 2012 einen Etatantrag für innovative Projekte des Gewaltschutzes in Höhe von 20.000 Euro in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.
Gewalt ist nie privat- Gewaltschutz braucht öffentliches Engagement – zu jeder Zeit!“, appelliert auf der Heide.