Oktober 25, 2021

Heimkinder von 1945 bis 1975, eine Ausstellung der Waisenhaus Stiftung

Heimerziehung hat eine dunkle Geschichte. Die Ausstellung  „Kinder in Heimen von 1945 bis 1975“ und die begleitenden Veranstaltungen  der Waisenhaus Stiftung decken diese schonungslos und eindrucksvoll auf.

Seit dem 4.4.2019 bin ich Mitglied der Pflegschaft der Waisenhausstiftung, eine der ältesten Stiftungen meiner Stiftungs-freudigen Heimatstadt.

„Kindern und Jugendlichen, die ohne Eltern aufwachsen oder deren Eltern nicht in der Lage sind, sie ausreichend zu fördern, Raum zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu bieten, ihre Chancen in der Gesellschaft zu verbessern – dafür engagiert sich die gemeinnützige mildtätige Waisenhaus Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1679.“

Die Waisenhausstiftung fördert Einelternfamilien heute in vielfältiger Weise.

Selbst Tochter einer alleinerziehenden Mutter, habe ich als Stadtverordnete versucht, die Situation Alleinerziehender und ihrer Kinder zu verbessern, der Handlungsbedarf ist enorm. Diese Gruppe ist in Deutschland besonders armutsgefährdet, das wird leider durch jede neue Studie wieder bestätigt. Und es sind mächtige strukturelle Gründe, die einer Chancen- und Teilhabegerechtigkeit entgegen stehen. Mit einer  Kindergrundsicherung könnte hier grundlegend etwas zum Besseren gewendet werden.